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JÜRG DÄHLER
Künstlerische Leitung & Viola

Jürg Dähler, geb. in Zürich, studierte Violine bei Sándor Végh und Heribert Lauer sowie Viola bei Christoph Schiller und Fjodor Drushinin. Weitere Studien folgten bei Pinchas Zukerman und Kim Kashkashian. Nach seinem Debut in der Zürcher Tonhalle mit der Uraufführung des ihm gewidmeten Violakonzerts von Daniel Schnyder war er Gast bei vielen renommierten Orchestern unter Dirigenten wie Giorgio Bernasconi, Douglas Boyd, Friedrich Cerha, Beat Furrer, Thierry Fischer, David Philip Hefti, Heinz Holliger, Brenton Langbein, Petri Sakari, Stefan Sanderling, Heinrich Schiff, Jac van Steen, Marcello Viotti und Thomas Zehetmair. Konzerttourneen als Solist und gefragter Kammermusiker führten ihn nach Australien, USA und durch ganz Europa mit Auftritten u.a. in der Wigmore Hall London, bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen, beim City of London Festival, dem Lucerne Festival, bei der Biennale Venedig wie auch am Montreux Jazzfestival. Von 1984-2000 war er Mitglied und Primarius der legendären Kammermusiker Zürich. 1993 zählte er zu den Mitgründern des Collegium Novum Zürich. Von 1995-2008 leitete er als Intendant das Festival Kultur Herbst Bündner Herrschaft. Seit 1993 wirkt er als 1. Solobratschist im Orchester Musikkollegium Winterthur und ist Mitglied des Winterthurer Streichquartetts. Seit 1999 zählt er als Mitgründer zur Intendanz der Swiss Chamber Concerts und leitet in derselben Funktion seit 2015 das Pfingstfestival Schloss Brunegg.

 

Rund 30 CD-Produktionen bei Labels wie ECM, NEOS, Accord, Cantando, Claves, Genuin, Grammont und Jecklin belegen sein umfassendes Wirken zwischen Alter Musik, Klassik, Moderne und Jazz. Unzählige Solo- und Kammermusikwerke wurden durch ihn uraufgeführt, viele davon sind ihm gewidmet. Dabei arbeitete er mit Komponisten wie Harrison Birtwistle, William Blank, Charles Bodman-Rae, Ursina Maria Braun, Friedrich Cerha, Wilfried Maria Danner, Xavier Dayer, Fjodor Drushinin, Richard Dubugnon, Pascal Dusapin, Beat Furrer, Eric Gaudibert, Stefano Gervasoni, Hermann Haller, David Philipp Hefti, Hans Werner Henze, Heinz Holliger, Christian Jost, Mischa Käser, Rudolf Kelterborn, Gerd Kür, Hans Ulrich Lehmann, György Ligeti, Roland Moser, Arvo Pärt, John Polglase, Philippe Racine, Daniel Schnyder, Nadir Vassena, Jürg Wyttenbach und Alfred Zimmerlin. Er unterrichtet Violine, Viola und Kammermusik an der Kalaidos University und gibt Meisterkurse an vielen renommierten Lehrinstituten wie dem Conservatorio di Musica "Arrigo Boito" di Parma, dem Sydney Conservatorium of Music oder der National Academy of Music in Melbourne.

 

2007 erhielt er an der Philosophischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich den Executive Master of Arts Administration EMAA mit summa cum laude. Für sein künstlerisches Wirken und seine Verdienste für den Kulturplatz Schweiz wurde ihm 2008 der Zolliker Kulturpreis verliehen. 2020 erhielt er den Schweizer Musikpreis für sein langjähriges Engagement für die Swiss Chamber Concerts. Er spielt eine Violine von Antonio Stradivarius, Cremona 1714, und eine Viola von Raffaele Fiorini, Bologna 1893.

 

www.juergdaehler.com

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ALFRED FELDER
Composer in Residence

Alfred Felder wurde am 2. September 1950 in Luzern geboren. Er studierte Violoncello und Komposition an der Musikhochschule Luzern. Lehrdiplom mit Auszeichnung. Danach an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mozarteum Salzburg schloss er mit dem Solistendiplom ab. Studien- und Förderpreise der Migros-Kulturstiftung. Alfred Felder war Solocellist verschiedener Kammerorchester, von 1977-1983 Mitglied der Festival Strings Lucerne. Als Solist und Kammermusiker konzertierte er in den meisten Ländern Europas sowie in Kanada, Indien, China und Japan. Er spielte verschiedene Radio- und Schallplattenaufnahmen ein. Von 1980 - 1990 unterrichtete Alfred Felder eine Berufsklasse am Konservatorium Schaffhausen und von 1981 - 2016 war er Lehrer für Violoncello am Konservatorium Winterthur.


Als Komponist erhielt er zahlreiche Kompositionsaufträge u.a. von der Stadt Zürich, der Tonhalle-Gesellschaft Zürich, Musikkollegium Winterthur, Zürcher Kammerorchester, den Festival Strings Lucerne, Schweizer Kammerphilharmonie, dem Forum für Neue Musik, Theater am Gleis, Festival Sensoria NC, USA und viele mehr. Kammermusik und Orchesterwerke wurden u.a. in Tokyo, am Osaka- Festival, in Südafrika, in Russland, China, in vielen Städten der USA, Kanada und am Lucerne Festival sowie in den meisten Länder Europas gespielt. Für den Concours International de Violon Shlomo Mintz 2005 und 2006 komponierte er die Pflichtstücke (Capriccio und Variations for Violin Solo). Das Auftragswerk "âtesh" für Soli, gemischten Chor und grosses Orchester wurde 2007 mit dem Tonhalle Orchester Zürich und dem Konzertchor Harmonie uraufgeführt. Es war dies der Schweizer Beitrag zum UNESCO Jahr 2007. Danach im grossen Saal der Berliner Philharmonie. 3 Chöre und grosses Orchester. Als Auftragswerk des Musikkollegiums Winterthur wurde sein Violinkonzert "open secret" in einem Abonnements-Konzert uraufgeführt. 2012 wurde das Auftragswerk "khamush" für Bass-Bariton, gemischten Chor und grosses Orchester mit dem Tonhalle Orchester Zürich uraufgeführt. Alfred Felder wurde im 2013, 2014 und 2015 nach Charlotte, North Carolina USA an das Festival "Sensoria - a celebration of the arts" eingeladen. Jedes Jahr wurde Musik von ihm gespielt, er hat Vorträge gehalten und er unterrichtete Studenten der Kompositions-Klasse an der Gardner Webb University in Boiling Springs, NC und CPCC in Charlotte, NC.
2015 Uraufführung in Frankfurt, „delaram“ Musik für Bariton und Orchester.


CD's mit seinen Werken sind bei VdE Gallo, swiss pan, centaur Records und roccosound erschienen. All seine Manuskripte sind als Vorlass in der Zentralbibliothek der Stadt Zürich. Alfred Felder erhielt 2018 den Kunstpreis der Carl-Heinrich-Ernst-Kunststiftung für sein Lebenswerk. „Der Stiftungsrat betrachtet sein langjähriges, unermüdliches Engagement in seinem kompositorischen Schaffen als eigenständige und unverwechselbare kulturelle Leistung, die aus einer persönlichen Vision entstanden ist.“ 2025 wird seine Oper „Walpurgisnacht“ nach Goethe’s Faust mit dem Musikkollegium Winterthur und dem Zurich Chamber Choir uraufgeführt, Dirigent: Christian Erny.

www.alfredfelder.ch

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THOMAS LOIBL
Artist in Residence
Schauspieler

Thomas Loibl wurde 1969 in Brüggen geboren und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Westfälischen Schauspielschule in Bochum. Sein erstes Engagement hatte er von 1994 bis 1996 im Düsseldorfer Schauspielhaus, wo er unter anderem mit Werner Schroeter arbeitete. Von 1996 bis 1998 war er am Volkstheater München engagiert, gefolgt vom Schauspielhaus Zürich (1998) und dem Stuttgarter Staatstheater (1998–2000). Zu seinen größten Erfolgen dieser Jahre gehören der Shylock in "Lessings Traum von Nathan dem Weisen" (1998/99) und der Detektiv Stader in Musils "Die Schwärmer" (1999/2000). 

Von 2001 bis 2009 war Loibl festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel in München, wo er in zahlreichen Inszenierungen von Klassikern und zeitgenössischen Stücken mitwirkte, darunter Peter Handkes "Das Spiel vom Fragen", Schillers "Maria Stuart" und Molières "Der Misanthrop". 2004 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis für Darstellende Kunst sowie den Förderpreis des Kurt-Meisel-Preises. 2005 gastierte er in der Rolle des Oskar in "Geschichten aus dem Wiener Wald" bei den Salzburger Festspielen. Ab 2006 übernahm Thomas Loibl auch erste, kleinere Fernseh- und Kinorollen, zum Beispiel in Nina GrossesTV-Krimi "Franziskas Gespür für Männer" (2006) und als Polizist in der Hape-Kerkeling-Komödie "Horst Schlämmer – Isch kandidiere!" (2009). Im Jahr 2009 begann Loibl als freiberuflicher Schauspieler zu arbeiten. Seither stand er regelmäßig für Kino- und Fernsehproduktionen vor der Kamera. In Marcus O. Rosenmüllers TV-Zweiteiler "Gottes mächtige Dienerin" (2011) spielte er einen Pater, in Marcus H. Rosenmüllers Culture-Clash-Komödie "Sommer in Orange" (2011) einen Bhagwan-Vertrauten, in Franziska Schlotterers preisgekröntem NS-Drama "Ende der Schonzeit" (DE/IL 2012) einen NS-Ortsgruppenführer. 

Zu Loibls Hauptbetätigungsfeld entwickelte sich jedoch das Fernsehen. In der Echtzeit-Serie "Zeit der Helden" (2013) hatte er eine Hauptrolle als Mittvierziger in der Midlife-Krise, in Aelrun Goettes Drama "Im Zweifel" (2015) verliebt er sich als Kommissar in eine Pfarrerin, in "Simon sagt auf Wiedersehen zu seiner Vorhaut" spielte er einen Arzt. Außerdem übernahm Loibl Gastrollen in zahlreichen Serien wie "Wilsberg", "Marie Brand" und "Unter anderen Umständen". Für seine Rolle als aufstrebender Provinzpolitiker in Vivian Naefes "Spreewaldkrimi: Die Tote im Weiher" (2014) erhielt er eine Nominierung zum Preis der Deutsche Akademie für Fernsehen. In der Erfolgsserie "Charité" (2017) verkörperte er über sechs Folgen hinweg Bernhard Spinola, den Verwaltungsdirekter der berühmten Klinik. 

 

Auch am Theater blieb Loibl sehr aktiv. 2012/13 gastierte er zunächst am Schauspielhaus Zürich und war dort in der Spielzeit 2013/14 festes Ensemblemitglied. Am Residenztheater München gastierte er 2015 in einer Neuinszenierung von "Antonius und Cleopatra"; im Jahr darauf wurde er dort festes Ensemblemitglied und war unter anderem als John Proctor in Arthur Millers "Hexenjagd" (2016/17) und als Transfrau Elvira in Fassbinders "In einem Jahr mit 13 Monden" (2017) zu sehen. 2017 erhielt er erneut den Kurt-Meisel-Preis. 

Im Kino hatte Thomas Loibl eine sehr markante Rolle in Maren Ades Komödie "Toni Erdmann" (2016), als glatter Vorgesetzter von Sandra Hüllers Hauptfigur. Eine Hauptrolle spielte er als Vater in dem bitterbösen Familienporträt "Sommerhäuser" (2017). Es folgten kleinere, aber prägnante Auftritte als Bestatter in Sönke Wortmanns Komödie "Sommerfest" (2017), als Revierförster in dem Kinderfilm "Die kleine Hexe" (2018) und als Arzt in der Hape-Kerkeling-Filmbiografie "Der Junge muss an die frische Luft" (2018).  

 

Bedeutende Fernsehrollen Loibls waren unter anderem ein mörderischer Polizist in der "Tatort"-Folge "Die Pfalz von oben" (2919), ein eiskalter Gangster in dem Thriller "Jackpot" (2020) und der Ehemann der Titelfigur in der Komödie "Annie - kopfüber ins Leben" (2020). In der hoch gelobten Miniserie "Schneller als die Angst" (2021) hatte er eine Hauptrolle als Polizist, in dem historischen Drama "Die Wannseekonferenz" verkörperte er den NS-Ministerialdirektor Friedrich Wilhelm Kritzinger. Nach einer etwas längeren Kinopause gehörte Loibl 2022 zum Hauptensemble von Sönke Wortmanns Komödie "Eingeschlossene Gesellschaft", über eine Gruppe sehr unterschiedlicher Lehrer*innen, die sich im Lehrerzimmer unverhofft mit einem gereizten Vater konfrontiert sehen. 

www.thomasloibl.de

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SOPHIE KLUSSMANN
Sopran

Die in Freiburg i.Brsg. geborene Sopranistin Sophie Klußmann studierte an der Hochschule für Musik Detmold bei Thomas Quasthoff und absolvierte ihr Konzertexamen in Köln bei Klesie Kelly-Moog. Ihre stimmliche Weiterbildung erlangte sie in Meisterkursen bei Margreet Honig, Dunja Véjzovic und wird heute von Kammersängerin Brigitte Eisenfeld betreut. Die Opern- und Konzertsängerin ist Preisträgerin des Mozart-Wettbewerbes Würzburg sowie der Trude Eipperle Stiftung. 2023 gab sie in der Tonhalle Zürich ihr Debut mit Verdi’s Requiem. Erste Opernerfahrungen sammelte Sophie Klußmann an der Komischen Oper Berlin mit Christian Jost’s Oper Angst 2008. 2009-2011 sang sie als Ensemblemitglied der Oper Halle führende Partien wie Pamina (Zauberflöte), Cherubino (Le nozze di Figaro) und Nannetta (Falstaff). Im Rahmen der Händelfestspiele debütierte sie unter der Regie von Nico Hümpel und der musikalischen Leitung von Bernhard Forck als Dorinda in Orlando. Es folgten Partien als Franziska in der Arabischen Nacht von Christian Jost, der Rheintochter in Wagners Rheingold und Götterdämmerung, als junger Hirte im Tannhäuser und als Waldvogel im Siegfried.
2013 coverte Sophie Klußmann Anna Netrebko für Donna Anna bei den Baden Badener Osterfestspielen. 2021 debütierte sie am Staatstheater Cottbus mit der Titelrolle der Lustigen Witwe. In der Spielzeit 22/23 verkörperte sie dort die Partie der Margret in der deutschen Erstaufführung der Oper Alzheim von Xavier Dayer.

Ihre darstellerische Intensität verstärkte sich durch die enge Zusammenarbeit mit dem Schauspieler John Malkovich. An dessen Seite spielte sie über Jahre hinweg zwei Produktionen des Wiener Regisseurs Michael Sturminger mit Martin Haselböck und der Wiener Akademie auf internationalen Bühnen wie dem Ronacher Theater Wien, der Hamburger Staatsoper, Chateau de Versailles Spectacles, New York City Center, Ann Arbor’s Power Center of Performing Arts USA, Opéra de Montréal Canada und dem Teatro del Bicentenario Léon Mexico. 2016 verkörperte sie die Rolle der Micaela (Carmen) in einer Produktion der Wuhan Jintao Concert Hall, China. 2019 eröffnete sie das österreichische Festival KlangBadHall in der Rolle der Rosalinde (Fledermaus), wohin sie 2021 als Kurfürstin im Vogelhändler wiederkehrte. Große Erfolge feierte Sophie Klußmann als Konzertsängerin auf den Bühnen internationaler Konzertzentren. So sang sie wiederholt mit dem RSB unter der Leitung von Vladimir Jurowski und Marek Janowski in der Berliner Philharmonie und im Wiener Musikverein mit Martin Haselböck und der Wiener Akademie. Im Konzerthaus Berlin war sie unter anderem im Rahmen des MaerzMusik Festivals zu Gast, in der Tonhalle Zürich und dem Theatre de Châtelet Paris mit Michael Gielen, dem Palace of Arts wie dem Lisztsaal Budapest mit dem Budapest Festival Orchestra mit Marek Janowski sowie Helmuth Rilling, mit welchem sie verschiedene Werke von Bach und das Requiem von Brahms sang. In der Notre Dame Paris sang sie mit Leonardo Garcia Alarcon und dem Orchestre de chambre de Paris, mit der Staatsphilharmonie Nürnberg und Marcus Bosch, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und Karl-Heinz Steffens und der Concert Hall of National Grand Theatre Beijing China mit dem Trompeter Reinhold Friedrich. In der Saison 19/20 sang Sophie Klußmann erstmals beim Musikfest Berlin und gab 2022 ihr Debut bei den Copenhagen Philharmonics mit Brahms Requiem unter dem Dirigat von Christoph Eschenbach.

Als Interpretin zeitgenössischer Musik präsentierte sie ein Luigi Nono-Programm mit Ingo Metzmacher und dem SWR im Gashouder Amsterdam. Ihre Interpretation der “Szenen aus einem Roman” von György Kurtág im Konzerthaus Berlin 2018 und Konzerte mit dem Ensemble musikFabrik mit Werken von György Ligeti und Karl-Heinz Stockhausen in der Tonhalle Düsseldorf und der Philharmonie Köln waren große Publikumserfolge. Aus der Zusammenarbeit mit dem Komponisten Stefano Gervasoni entstand ein umfassender Liederzyklus mit Gedichten von Nelly Sachs, welcher 2019 uraufgeführt und 2020 beim Cini Forum Venezia eingespielt wurde. 2022 sang mit den Swiss Chamber Soloists in Zürich, Genf und Basel die Sudelbücher von György Kurtág und eine Uraufführung von Philippe Racine. 2024 wird sie an der Seite von Heinz Holliger zu einer Tournee mit den Swiss Chamber Soloists zurückkehren. Im Bereich der alten Musik sang sie mit Marcus Creed und der Akademie für alte Musik Händel’s Brockes Passion, die Matthäuspassion mit Václav Luks und dem Collegium 1704 sowie dem Orchester des 18.Jahrhunderts und Daniel Reuß im Muziekgebouw Amsterdam und der Vredenburg Utrecht. Mit dem Lautinisten Hopkinson Smith erarbeitete Sophie Klußmann ein Renaissance Programm, welches weltweite Konzerteinladungen nach sich zog. 2023 traten sie beim Lübecker Festival Lauten Lust auf und sind bei weiteren Festivals in Montserrat Spanien, Weimar und Bogotà Kolumbien eingeladen.

Mit großer Leidenschaft widmet sich Sophie Klußmann dem Repertoire der Kammermusik. Regelmäßig tritt sie mit dem Berliner Scharoun Ensemble und den Pianisten Oliver Triendl und Alfredo Perl auf und ist seit einigen Jahren zu Gast beim internationalen Kammermusikfestival Kuhmo in Finnland und dem Internationalen Festival in Kempten. Die Saison 17/18 führte Sophie mit einer Aufführung von Mozarts Konzertarien in die Hong Kong Concert Hall unter Umberto Benedetti Michelangeli. In 19/20 sang sie die Peri in Schumann’s sinfonischer Dichtung “Das Paradies und die Peri” mit dem Berliner Ensemble Cantus Domus und ist seit der Saison 20/21 regelmäßig beim International Stift Festival Holland eingeladen. Gemeinsam mit der herausragenden Akademie für Alte Musik Berlin und dem Vocalconsort Berlin nahm Sophie Klußmann unter der Leitung von Marcus Creed Händels Dixit Dominus bei Harmonia Mundi auf. Mit ihrem Pianisten Oliver Triendl erarbeitete sie die Ersteinspielung mit Werken des Zemlinsky-Schülers Karl Weigl bei Capriccio in Wien. Es folgten Ersteinspielungen mit Liedern von Conrad Ansorge in einer Produktion von Deutschlandradio Kultur Berlin sowie mit Liedern von Sandro Blumenthal in einer Produktion des Bayrischen Rundfunks. 2021 erschien bei daVinci die Ersteinspielung der 24 Préludes für Klavier und Sopran von Ella Adaiewsky mit Andrea Rucli. Ein Programm mit vier Uraufführungen, die im Auftrag der Swiss Chamber Concerts komponiert wurden, nahm sie im SRF Zürich an der Seite von Jürg Dähler und Gilles Vonsattel auf. 2023 erscheint bei Hänssler Classics ihre neueste Einspielung mit Orchesterliedern von Grete von Zieritz.

Seit 2023 ist Sophie Klußmann Dozentin an der Universität der Künste Berlin.

www.sophieklussmann.de

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JAN KOBOW
Tenor

Der in Berlin geborene Tenor Jan Kobow war als Kind Knabensolist beim Staats- und Domchor, gewann nach Musikstudien in Paris, Hannover und Hamburg den ersten Preis beim Leipziger Bachwettbewerb 1998 und debütierte im Bachjahr 2000 als Evangelist in der Matthäuspassion unter Masaaki Suzuki in der Suntory Hall in Tokyo. Einladungen in viele Länder mit den Vokalwerken Johann-Sebastian-Bachs unter Sir John Eliot Gardiner, Sigiswald Kuijken, Philippe Herreweghe, Nicolaus Harnoncourt, Lars Ulrik Mortensen, Frans Brüggen, Gustav Leonhard, Frieder Bernius, Michel Corboz und anderen folgten sehr bald, sodass er sich zügig ein Renommée als Evangelist nicht nur Bachscher Werke erarbeiten konnte. Dem RIAS Kammerchor seiner Heimatstadt Berlin war Jan Kobow über lange Jahre als Solist unter seinen Chefdirigenten Marcus Creed, Daniel Reuss und Hans-Christoph Rademann verbunden und er arbeitete darüber hinaus mit Klangkörpern wie dem Freiburger Barockorchester, dem Concertgebouw-Orchester Amsterdam, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Deutschen Sinfonierorchester Berlin (DSO), dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB), der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Concentus Musicus Wien, Concerto Köln, der Batzdorfer Hofkapelle, dem SWR-Sinfonierorchester, der Lautten Compagney, Concerto Copenhagen, Das Kleine Konzert, Capella Coloniensis, Orchester des 18. Jahrhunderts, English Baroque Soloists, Petite Bande, Orchestre des Champs Elysées, Brandenburgisches Staatsorchester, Ricercar Consort, Bach Collegium Japan, Anima Eterna Brügge, MDR-Sinfonieorchester, Boston Early Music Festival Orchestra, Violons du Roy, Tafelmusik Baroque Orchestra, Nederlandse Bachvereniging, Schwedisches Rundfunkorchester, Münchner Rundfunkorchester, New Japan Philharmonic, les Talens Lyriques, Capella Augustina und anderen.

Einladungen als Solist, vornehmlich der Oratorien und Kantaten Bachs, führten Jan Kobow in die renommiertesten Konzertsäle der Welt wie den Musikverein und das Konzerthaus Wien, die  Tonhalle Zürich, Concertgebouw Amsterdam, Tokyo Opera City, Carnegie Hall New York, Philharmonie und Konzerthaus Berlin, Philharmonie München und Köln, Gewandhaus Leipzig, Palais des Beaux Arts Brüssel, Concertgebouw Brugge, Barbican Center und Buckingham Palast London, Victoria Hall Genf, Cité de la Musique Paris, Palau de la Musica Barcelona, Gulbenkian Center Lissabon, Tschaikowsky-Saal Moskau, Konzerthaus Blaibach und viele mehr. Jan Kobow sang bei renommierten Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, Musikfest Bremen, Festival von Saintes, Vlaanderen Festival, Festival Knechtsteden, Stuttgart Barock, Osterfestspiele Baden-Baden, Kissinger Sommer, Musikfest Eichstätt, Fränkischer Sommer, Europäische Wochen Passau, Barocktage Stift Melk, Melbourne Festival, MDR-Musiksommer, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Potsdamer Festspiele, Boston Early Music Festival, Internationale Orgelwoche Nürnberg, Luzern Festival, Festival d’Île de France, Musikfestival „Klang und Raum“ Kloster Irsee, Mozartfest Würzburg, Mozartwoche Salzburg, Festival de Lausanne, La Folle Journée Nantes und Lissabon, Brühler Schlosskonzerte, Beethoven-Woche Bonn, Festival Oude Muziek Utrecht, Tage Alte Musik Innsbruck, Herne und Regensburg, Händelfestspiele Göttingen, Halle & Karlsruhe, Mosel-Festwochen, Rheinvokal, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Klavierfestival Ruhr, Köthener Bachfesttage, Bachfest Leipzig, Bachwoche Ansbach, Bach-Festival Montréal, Telemann-Festtage Magdeburg, um nur einige zu nennen.

 

Sein Repertoire umfasst neben Werken Bachs und Händels auch die Oratorien Joseph Haydns, was CD-Aufnahmen und zahlreiche Konzerte der „Jahreszeiten“ und der „Schöpfung“ unter Haydn-Spezialisten wie Andreas Spering und Bruno Weill belegen. Dass Jan Kobow auch heitere Partien liegen, unterstreichen Konzerte, Aufnahmen und Rundfunkmitschnitte von Operetten (Léhar: „Die blaue Masur“), Weber („Abu Hassan“), Meyerbeer („Alimelek“) und diverse Barockopern in denen er mit großem Erfolg den komischen Part gab („Almira“ von Händel usw.). Jan Kobow hat als Solist bei ca. 100 CD-Aufnahmen mitgewirkt und schon neun Soloalben aufgenommen, u.a. die drei Liederzyklen Schuberts (mit Kristian Bezuidenhout und Christoph Hammer), aber auch Lieder von Mendelssohn, Siegmund von Seckendorff, Johann Krieger, Carl Loewe, John Dowland u.a. mit Pianisten wie Cord Garben oder Ludger Rémy. Als Solist ist er in den Bach-Gesamteinspielungen der Kantaten vom Bach Collegium Japan, La Petite Bande und den English Baroque Soloists vertreten sowie in der Schubertlied-Serie von Naxos, der Carl-Löwe-Gesamtaufnahme von cpo und der Schütz-Gesamtaufnahme von CARUS. In „BACH 333“, der neuen Gesamtausgabe sämtlicher Bachwerke der Deutschen Grammophon Gesellschaft sind zahlreiche Aufnahmen von Kantaten sowie der h-Moll-Messe mit Jan Kobow enthalten. Auch bei „All Of Bach“ der Nederlandse Bachvereniging hat er mitgewirkt und allein mit diesem Ensemble vornehmlich als Evangelist weit über fünfzig Aufführungen von Bachs Matthäuspassion und anderen Bachwerken gesungen. Manche Werke liegen schon in unterschiedlichen Einspielungen vor, wie z.B. Bachs Messe in h-Moll auch in einer solistischen Version unter Lars Ulrik Mortensen. Viele andere Barockkomponisten wie Reinhard Keiser (Markuspassion und div. Opern), Georg Conradi (Oper Ariadne), Johann Pachelbel, Georg Philipp Telemann, Gottfried Heinrich Stölzel, C.P.E. Bach, Gottfried August Homilius (Johannespassion mit dem Dresdner Kreuzchor), Christoph Graupner und Jan Dismas Zelenka komplettieren seine äußerst umfangreiche Diskographie. Kürzlich erschien eine Ersteinspielung mit Liedern und Duetten von Johann Erasmus Kindermann mit der Sopranistin Ina Siedlaczek und dem United Continuo Ensemble, die ausgezeichnete Kritiken bekam. Eine Aufnahme mit Musik des 16. Jahrhunderts mit der Sopranistin Dorothée Mields und dem Lautensisten Andreas Arend erscheint demnächst. Liederabende mit Werken wie z.B. Schuberts  Schöne Müllerin (mit Christoph Hammer) & Schwanengesang (mit Arthur Schoonderwoerd), Lieder und Duette von Schubert (u.a. mit Tobias Koch) wurden vom Rundfunk aufgezeichnet und Werke wie die Marienvesper von Monteverdi (unter Ph. Herreweghe) und Weihnachtskantaten von J.S. Bach (mit Concerto Copenhagen) für das Fernsehen produziert. 

Jan Kobow ist Mitbegründer des Solisten-Ensembles Die Himlische Cantorey, das mit Klangkörpern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, der Staatskapelle Berlin, der Wiener Akademie, der Capella Coloniensis, Echo du Danube, Hamburger Ratsmusik, Les Amis de Philippe, Concerto Melante (Berliner Philharmoniker) und immer wieder mit dem Knabenchor Hannover musiziert hat. Über zehn CD-Aufnahmen und zahlreiche Rundfunkmitschnitte haben diese Arbeit dokumentiert, eine davon erhielt einen Echo Klassik. Die neuste CD-Produktion der Himlischen Cantorey mit noch nicht eingespielten Magnifikat-Vertonungen von Johann Pachelbel erscheint demnächst bei cpo. Aber auch mit anderen Solisten-Ensembles ist Kobow immer wieder aktiv gewesen, wie z.B. mit Gli Angeli Geneve (Stephan MacLeod), Weser Renaissance (Manfred Cordes) oder dem Collegium Vocale Gent (Ph. Herreweghe), was sich in zahlreichen CD-Aufnahmen, Radio- und Videomitschnitten mit diesen Ensembles hat dokumentieren lassen. In der Saison 2019/2020 gastiert Jan Kobow mit einer Opern- und CD-Produktion des Boston Early Music Festivals von Christoph Graupners Antiochus & Stratonica  u.a. beim Musikfest Bremen, das Anfang 2020 auch auf CD produziert wurde. Weitere Engagements bestehen u.a. bei beim Festival Bésançon mit Arthur Schoonderwoerd, mit Andreas Spering in Sevilla (Bach H-Moll-Messe). In seinem Wohnort Schloss Seehaus ist Jan Kobow Gastgeber einer sommerlichen Konzertreihe und gibt sein sängerisches Wissen bei Meisterkursen und an der Hochschule für Kirchenmusik Bayreuth weiter. Für seine künstlerischen Impulse in seiner Heimat wurde er 2016 mit der Auszeichnung „Künstler des Monats“ der Metropolregion Nürnberg geehrt.

 

www.jan-kobow.com

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FELIX RENGGLI
Flöte

Felix Renggli wurde in Basel (Schweiz) geboren, studierte Flöte bei Gerhard Hildenbrand, Aurèle Nicolet und Peter-Lukas Graf. Er schloss seine Studien an der Musik-Akademie Basel mit dem Solistendiplom ab, und spielte darauf in verschiedenen Orchestern als Soloflötist, so im Festspielorchester der IMF Luzern, im Tonhalle-Orchester Zürich, im Sinfonieorchester St.Gallen, dem Orquesta Gulbenkian Lissabon, dem Chamber Orchestra of Europe und der Camerata Bern.

Renggli ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und gibt regelmässig Meisterkurse in Europa, Südamerika, Japan, China, Australien. Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn als Solisten und Kammermusiker durch Europa, nach Südamerika, den USA , Japan und China, mit Auftritten an internationalen Festivals wie in Paris, Bourges, Luzern, Lockenhaus, Rio de Janeiro, Akiyoshidai und Tokyo. Seine regelmässige Zusammenarbeit dem Oboisten, Dirigenten und Komponisten Heinz Holliger hat ihm entscheidende Impulse in seiner musikalischen Arbeit verliehen.

Als Nachfolger von P.-L.Graf hat Renggli 1994 eine Ausbildungs - und Konzertklasse an der Hochschule für Musik in Basel übernommen. Von 2004 bis 2014 war er auch Professor an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg i. Br.  Seit Herbst 2015 unterrichtet er auch am Conservatorio della Svizzera Italiana in Lugano. Seine musikalischen Aktivitäten reichen von der Neuen Musik, (zahlreiche Uraufführungen mit den“Swiss Chamber Soloists“ und dem „Ensemble Contrechamps“), über das klassische Kammermusik-und Solorepertoire, bis hin zur Aufführung alter Musik auf historischen Instrumenten. Seine CD-Einspielungen (u.a. mit den „Swiss Chamber Soloists“, Heinz Holliger, Camerata Bern, Arditti-Quartett, Jan Schultsz, "Nova Stravaganza/Köln") sind bei ECM, “Artist Consort“/GENUIN, Philips, Montaigne, Accord, Discover, Stradivarius erschienen. Zusammen mit dem Cellisten Daniel Haefliger und dem Bratschisten Jürg Dähler hat er 1999 die erste gesamtschweizerische Kammermusikreihe „Swiss Chamber Concerts" gegründet und teilt mit ihnen zusammen die künstlerische Leitung.

www.felixrenggli.com

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IRENE ABRIGO
Violine

Als Preisträgerin des Respighi Prize 2015 machte die junge Geigerin ihr Carnegie Hall Debut im Jahre 2016 mit dem Chamber Orchestra of New York. Sie führte dabei das Geigenkonzert „Black, White and in Between“ von Dirk Brossé als NY Premiere auf. Im Jahre 2016 spielte sie in Brasilien als südamerikanische Erstaufführung Respighis 1. Violinkonzert. Im selben Jahr hatte sie ihr Debut mit dem Westtschechischen Symphonieorchester in Prag mit Mozarts Violinkonzert Nr. 5. Nach ersten Geigenstunden im Alter von vier Jahren an der Aosta Suzuki School studierte sie mit Marie-Annick Nicolas in Genf, mit Pierre Amoyal in Lausanne und Salzburg sowie mit Corina Belcea in Bern. Wichtige Einflüsse erhielt sie an Meisterkursen bei Thomas Füri, Itzhak Rashkovsky, Viktor Pikayzen, Benjamin Schmid, Mayumi Seiler und Zakhar Bron.

 

Zutiefst überzeugt von der sozialen Aufgabe und Verantwortung der Künste gründete Irene Abrigo im Jahre 2012 den Verein POURQUOIPAS, welcher sich vornehmlich um musikalisch-künstlerische Projekte kümmert, die einen bewussten sozialen Auftrag wahrnehmen. Dank einer Dissertation über Niccolò Paganini verfügt sie zudem über einen Doktorabschluss in Kunst, Literatur und Performance (DAMS) an der Universität in Turin. Seit dem Jahr 2021 leitet sie das Lucignano Music Festival (Toskana, Italien). Im Jahr 2023 gründete sie unter dem Patronat des italienischen Konsulats und dem Istituto di Cultura in Zürich die Italian Swiss Music Society mit dem Ziel, den kulturellen Reichtum der beiden Nachbarsländer in einen engeren Kontakt und Austausch zu bringen. Seit 2023 leitet Irene Abrigo die Violinklasse für Pre-College-Studien am Konservatorium Winterthur.

Sie spielt eine Geige von Giovanni Battista Guadagnini, Mailand 1758.

 

www.ireneabrigo.com​

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HANNA WEINMEISTER
Violine

Hanna Weinmeister wurde 1969 in Salzburg geboren. Schon während ihrer Schulzeit begann sie mit ihrer Ausbildung bei Bruno Steinschaden am Mozarteum Salzburg. Nach ihrer Matura studierte sie zunächst bei Gerhard Schulz an der Musikhochschule Wien und dann zwei Jahre in der Klasse von Zakhar Bron in Lübeck. Schon früh errang Hanna Weinmeister mehrere erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“. 1989 gewann sie den ersten Preis beim Stefanie-Hohl Wettbewerb in Wien. 1991 wurde sie Preisträgerin des Internationalen Mozart Wettbewerbs in Salzburg und 1994 Preisträgerin des Concours International Jacques Thibeaud in Paris. 1995 gewann sie den International Parkhouse Award in London.

Als Solistin arbeite sie zusammen mit Dirigenten wie Heinrich Schiff, Heinz Holliger, Franz Welser Möst, Christian Zacharias, Michale Gielen, Eliahu Inbal, und Hans Graf und war unter anderem zu Gast bei den Münchner Philharmonikern, den Berliner Symphonikern, dem Südfunk Stuttgart, dem Orchester der Oper Zürich, dem Mozarteum Orchester, dem Bruckner Orchester, dem Calgary Symphony Orchestra, dem St. Louis Chamber Orchestra und dem English Chamber Orchestra.

Ein Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit liegt in der Kammermusik, und führte sie mit Musikern wie Heinrich Schiff, Leonidas Kavakos, Heinz Holliger, Gidon Kremer, Benjamin Schmid, Clemens Hagen, Alexander Lonquich, Lars Vogt, Alexey Lubimov und Dénes Várjon zusammen. Weiterhin ist sie Mitglied des Tetzlaff Quartetts und des Trio Weinmeister.

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HANNES BÄRTSCHI
Viola

Hannes Bärtschi studierte bei Nicolas Corti in Zürich und im Anschluss bei Wolfram Christ in Freiburg im Breisgau. Beide Studien schloss er mit Auszeichnung ab. Von 1999 bis 2017 war Hannes Bärtschi Bratschist des Amar Quartetts, mit dem er über tausend Konzerte im In- und Ausland gespielt und internationale Preise erhalten hat (Concours de Genève, String Quartet Competition London, Schubert-Wettbewerb Graz und Migros Kulturprozent Zürich). Mit dem Amar Quartett hat er 12 CDs aufgenommen, von welchen mehrere mit einem Diapason d'Or ausgezeichnet wurden. Er war 10 Jahre Solobratschist der Camerata Zürich und von 2010 bis 2022 stellvertretender Solobratschist im Sinfonieorchester Basel. Er ist Mitglied des Ensembles Tacchi Alti und Gast in verschiedenen Orchestern, Festivals und Kammermusikgruppen. Neben der Musik beschäftigt sich Hannes Bärtschi intensiv mit Informatik und führt ein Software-Unternehmen in Zürich.

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JOËL MAROSI
Violoncello

Der Schweizer Cellist aus Zürich Joël Marosi studierte bei Heinrich Schiff in Basel, bei Claus Kanngiesser in Köln und bei Arto Noras in Helsinki. 1996 schloss er sein Studium ab und erhielt für das Solistendiplom eine Auszeichnung. Er absolvierte zahlreiche Meisterkurse u. A. bei Harvey Shapiro, Ralph Kirschbaum, David Geringas und Yo Yo Ma. Bei Janos Starker vervollständigte er seine Ausbildung. 1991 gewann Joël Marosi den ersten Preis beim „Concours de la Venoge“ in Lausanne, ein Jahr später erhielt er den Förderpreis des Bundespräsidenten, den Weizäcker-Preis beim Mendelssohn-Wettbewerb der Deutschen Musikhochschulen in Berlin. Zahlreiche Konzerte folgten, die u. A. vom Hessischen Rundfunk aufgenommen und in Sendungen dokumentiert wurden.

 
Als Solist ist Joël Marosi mit der Hannoverschen Orchestervereinigung des NDR, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, der Prager Kammerphilharmonie, dem Göttinger Sinfonieorchester aufgetreten. Sein Debut in der Münchner Philharmonie machte er mit dem Orchester „I Fiamminghi“ mit Beethovens Tripelkonzert. Seit 1999 spielt er als Solocellist und Kammermusikpartner zahlreiche Konzerte mit der Camerata Bern, sowie mit der Camerata Salzburg („Begegnung Johann Sebastian Bach“ 2005 und den Salzburger Festspielen 2006). Von 2000 - 2003 war er 1. Solocellist des Sinfonieorchesters Basel. Als Kammermusikpartner spielte Joël Marosi mit dem Skampa-Quartett, mit Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, mit Ursula Holliger, Dimitri Ashkenazy, Christian Zacharias u.a. Im Duo mit seiner Frau, der finnischen Pianistin Marja–Liisa Anttikoski, widmet es sich insbesondere der Verbreitung von Werken zeitgenössischer und unbekannten finnischen und skandinavischen Komponisten. 


Joël Marosi ist Gründungsmitglied des Zürcher Klaviertrios, das zu den führenden jungen Ensembles der Schweiz gehört und sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Kammermusikwelt erspielt hat. 1994 gewann das Trio den ersten Preis beim Concours Charles Hennen in Holland. Es folgten der Erste Preis beim Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin und der Dritte beim Internationalen Kammermusikwettbewerb in Osaka (Japan). Das Ensemble studierte von 1996-2002 beim Alban Berg Quartett an der Kölner Musikhochschule. 2001 erhielt es den ersten Preis beim Internationalen Klaviertrio-Wettbewerb und den Großen Förderpreis der Konzertgesellschaft München. Zahlreiche Einladungen folgten von renommierten Veranstaltern in Deutschland, Israel, Belgien, Holland, der Schweiz und in den USA. 1996 wurde das Trio als „Trio in Residence“ zum Tanglewood-Festival (USA) eingeladen. 1997 folgte das Trio einer Einladung Isaac Sterns zum „Isaac Stern Chamber Music Workshop“ in der Carnegie Hall. Das Trio hat Aufnahmen bei allen wichtigen deutschen Sendern und dem Schweizer Label Claves. Es ist Gast bei Festivals wie dem Kissinger Sommer, den Schwetzinger Festspielen, Luzern Festival, Aldeburgh Festival u. a. 


Seit 2005 ist Joël Marosi 1. Solocellist des Orchestre de Chambre de Lausanne. 

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SEBASTIAN BONHOEFFER
Violoncello

Sebastian Bonhoeffer studierte Cello an der Musikakademie Basel bei Heinrich Schiff, wo er das Lehr- und Konzertdiplom ablegte. Parallel studierte er Physik in München und Wien, und doktorierte in Evolutionsbiologie in Oxford. Seit 2006 ist er ordentlicher Professor an der ETH Zürich für theoretische Biologie. Seit 2021 ist er zusätzlich Direktor des Collegium Helveticum, dem gemeinsamen Institute of Advanced Study von ETH Zürich, Universität Zürich, und der Zürcher Hochschule der Künste. Neben seinem Beruf als Forscher und Hochschullehrer ist er als Kammermusiker aktiv geblieben und konzertiert regelmässig mit befreundeten Musikern.

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JOSEPH GILGENREINER
Kontrabass

Josef Gilgenreiner ist Kontrabassist (Stellvertreter, erstes Pult) im Musikkollegium Winterthur und Kontrabassdozent (Hauptfach) an der Kalaidos Musikhochschule Zürich. Seit 2015 ist er ebenfalls Solobassist im Le Concert Olympique in Belgien. Josef Gilgenreiner studierte Kontrabass in Wien bei Prof. Josef Niederhammer an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Schon während des Studiums war er Substitut im Radio-Sinfonie-Orchester Wien (RSO) und im Orchester der Wiener Staatsoper/Wiener Philharmoniker. Als Solobassist trat er im Schleswig-Holstein-Festival-Orchester und im Gustav-Mahler-Jugendorchester auf. 1996 war er im von Claudio Abbado gegründeten Mahler-Chamber-Orchestra Solobassist. Seither hat er unter anderen beim Symphonie Orchester des Bayerischen Rundfunks, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Orchester der Oper Zürich, dem Luzerner Sinfonie Orchester, dem Zürcher Kammerorchester und anderen mehr gespielt.


In den letzten Jahren trat er regelmässig im Bayerischen Staatsorchester München als stellvertretender Solobassist und als Solobassist auf.

Josef Gilgenreiner ist ein gefragter Kammermusiker. Seine Engagements führten ihn zu einer Vielzahl von Festivals. Darunter zum Rheingau Musik Festival, zu den Festwochen Gmunden, zum Festival de Musique de Menton, zum Festival St. Gallen Steiermark, zum Schwäbischen Frühling, zur Lenzburgiade und zur Kyburgiade. Dabei spielte er mit Musikern wie Nicolas Altstaedt, Christian Altenburger, Fazil Say, Daniel, Schnyder, Paul Meyer und Formationen wie dem Minetti Quartett, dem Amar Quartett, der Ars Amata und vielen anderen. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem international renommierten Carmina-Quartett. Josef Gilgenreiner ist Kontrabassdozent (Hauptfach) an der Kalaidos Musikhochschule Zürich. Er unterrichtet regelmässig Studenten der Klasse von Prof. Josef Niederhammer in Wien, er war Dozent im European Union Youth Orchestra (EUYO). In Bad Kohlgrub (Deutschland) führt er regelmässig seinen Kontrabass-Meisterkurs im Rahmen der Klassiktage Akademie durch. Er ist Gründer und künstlerischer Leiter der Klassiktage Ammergauer Alpen. Ebenso war er Initiator und künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe Serenata Oberammergau.

In seinem eigenen Verlag für Musiknoten verlegt Josef Gilgenreiner Neukompositionen und Kontrabassliteratur. 

www.josef-gilgenreiner.ch

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GILLES VONSATTEL
Fortepiano

Der in der Schweiz geborene Amerikaner Gilles Vonsattel ist ein "Wanderer zwischen den Welten" (Lucerne Festival), ein "ungeheuer talentierter" und "leise kraftvoller Pianist" (New York Times) und ein Künstler von außergewöhnlicher Vielseitigkeit und Originalität. Vonsattel ist in der Lage, eine enorme Bandbreite an Repertoire zu spielen, und zeigt eine musikalische Neugierde und einen Sinn für Abenteuer, die ihm viele Bewunderer eingebracht haben. Er wurde mit einem Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet und ist Gewinner des Naumburger und des Genfer Wettbewerbs sowie des Andrew Wolf Chamber Music Award 2016. In den letzten Jahren trat er mit dem Boston Symphony, Tanglewood, Chicago Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Göteborger Symphonikern, dem San Francisco Symphony und dem Detroit Symphony Orchestra auf und gab Rezitals und Kammermusikkonzerte bei der Chamber Music Society of Lincoln Center, in Ravinia, der Musashino Hall in Tokio, der Wigmore Hall, Bravo! Vail, Music@Menlo, dem Gilmore Festival, dem Lucerne Festival und dem Münchner Gasteig. Sein New Yorker Solokonzert 2014 wurde von der New York Times als "straff konzipiert und leidenschaftlich vorgetragen...eine Studie in Intensität" gefeiert. 


Als Solist trat er außerdem mit den Warschauer Philharmonikern, dem Calgary Philharmonic, dem Edmonton Symphony, dem Orchestre Symphonique du Québec, den Boston Pops, dem Nashville Symphony, dem Musikkollegium Winterthur, der Staatskapelle Halle und dem L'orchestre de chambre de Genève auf. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Musiker wie James Ehnes, Frank Huang, Ilya Gringolts, Nicolas Altstaedt, David Shifrin, David Finckel, Stefan Jackiw, Jörg Widmann, Gary Hoffman, Carter Brey, David Requiro, Paul Huang, Anthony Marwood, Paul Neubauer, Paul Watkins, Philip Setzer, Emmanuel Pahud, Karen Gomyo, David Jolley und Ida Kavafian. Er konzertierte mit dem Emerson, Pacifica, Orion, St. Lawrence, Ebène, Danish, Miró, Daedalus, Escher und Borromeo Quartett. Vonsattel ist erster Pianist der Camerata Pacifica, Mitglied der Schweizer Kammersolisten und spielt zusammen mit Ida Kavafian und David Jolley im Trio Valtorna. Er hat sich der Aufführung zeitgenössischer Werke verschrieben und zahlreiche Werke sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa uraufgeführt und eng mit namhaften Komponisten wie Jörg Widmann, Heinz Holliger und George Benjamin zusammengearbeitet. 

Seine Aufnahme mit Musik von Debussy, Honegger, Holliger und Ravel für das Label Honens/Naxos wurde 2011 von Time Out New York zu einem der Klassikalben des Jahres gekürt, während seine 2014 bei GENUIN/Artist Consort erschienene Aufnahme vom FonoForum mit 5/5 bewertet und von der internationalen Kritik gelobt wurde. Seine jüngste Solo-Veröffentlichung (2015) für Honens von Scarlatti, Webern, Messiaen, Debussy und George Benjamins Shadowlines erhielt begeisterte Kritiken in Gramophone, The New York Times und dem American Record Guide. Zu den bevorstehenden Aufnahmen gehören Richard Strauss' Panathenäenzug und Kurt Leimers Konzert für die linke Hand mit dem Berner Symphonieorchester und Mario Venzago für das Label Schweizer Fonogramm.

Zu den jüngsten Projekten zählen Bergs Kammerkonzert mit dem Orchestra della Svizzera Italiana, eine Tournee mit Jörg Widmann und dem Irish Chamber Orchestra, Mozart-Konzerte mit dem Vancouver Symphony und dem Florida Orchestra, Auftritte im LG Arts Centre in Seoul und beim Beijing Modern Music Festival, die Zusammenarbeit mit Kent Nagano mit dem L'Orchestre Symphonique de Montréal und den Münchner Philharmonikern (Bernsteins Symphonie Nr. 2, The Age of Anxiety) sowie zahlreiche Auftritte im Ausland und in den USA mit der Chamber Music Society of Lincoln Center. Herr Vonsattel erhielt seinen Bachelor-Abschluss in Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Columbia University und seinen Master-Abschluss an der Juilliard School, wo er bei Jerome Lowenthal studierte. Er ist Professor für Klavier an der University of Massachusetts in Amherst und Mitglied des Lehrkörpers des Bard Conservatory. Gilles Vonsattel ist ein Steinway-Künstler.

www.gillesvonsattel.com

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ARTHUR SCHOONDERWOERD
Fortepiano

Schoonderwoerd begann sein Musikstudium, insbesondere Klavier am Konservatorium von Utrecht , bei Herman Uhlhorn und Alexander Warenberg. Er absolvierte nacheinander Pädagogik (1990), Konzertmusik (1992) und Kammermusik (1993). Er studiert außerdem Musikwissenschaft an der Universität Utrecht . 1992 perfektionierte er mit  Jos van Immerseel am  Nationalen Musikkonservatorium in  Paris das Piano-Forte  und gewann 1995 den ersten Preis. Im selben Jahr erhielt er den dritten Preis für Piano-Forte im internationalen Wettbewerb des  Festivals für Alte Musik  in  Brügge . 1996 war er Preisträger von Juventus  im  Europarat . Beim internationalen Van Wassenaer-Wettbewerb für Ensembles für Alte Musik 1996 erhielt er den Preis für die beste Soloaufführung.

Die Arbeit von Schoonderwoerd erforscht die Interpretation der Klaviermusik des 18. und 19. Jahrhunderts und das oftmals vergessene Repertoire der damaligen Zeit. Er interessiert sich auch für die Vielfalt der Tasteninstrumente dieser Zeit. Schoonderwoerd tritt regelmässig als Solist in Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien und den Niederlanden auf. Er spielt regelmäßig mit Kammermusikensembles oder Sängern des Lügenrepertoires , insbesondere Johannette Zomer, Hans Jörg Mammel , Sandrine Piau und David Wilson Johnsen oder den Instrumentalisten Eric Hoeprich , Jaap ter Linden , Barthold Kuijken , Wilbert Hazelzet , Miklós Spányi , Graf Mourja , François Leleux , Marie Hallynck  und Ronald van Spaendonck .

 

Mit dem von ihm gegründeten Cristofori Ensemble erkundet er auf persönliche Weise das Repertoire für Klavier und Orchester.

Seit 2004 unterrichtet Arthur Schoonderwoerd Klavier und Kammermusik am Konservatorium von Barcelona .

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WINTERTHURER STREICHQUARTETT
Bogdan Božović, Violine
Francesco Sica, Violine
Jürg Dähler, Viola
Cäcilia Chmel, Violoncello

Sowohl Geschichte als auch Aktivitäten des Winterthurer Streichquartetts lassen sich nur schwer mit jenen anderen Formationen derselben Gattung vergleichen: Die Mitglieder des Winterthurer Streichquartetts waren schon immer und sind auch heute noch die Stimmführer ihres Registers und regelmässige Solisten im Orchester Musikkollegium Winterthur. Die Existenz eines orchestereigenen Streichquartetts ist weltweit eine Rarität und zeugt von der langen Tradition in der Pflege der Kammermusik beim Musikkollegium Winterthur.

 

Das seit 1873 zunächst eher lose bestehende und somit weltälteste Quartett errang sich schon sehr früh einen Namen im In-und Ausland. Im Jahre 1920 formierte sich das Winterthurer Streichquartett als festes Ensemble mit einer regelmässigen Konzertaktivität im Stadthaus Winterthur. Nach dem 2. Weltkrieg, damals in der legendären Besetzung mit Peter Rybar, Clemens Dahinden, Oskar Kromer und Antonio Tusa, führten Konzertreisen nach Salzburg und Oberitalien, nach Holland, Belgien und Deutschland, und eine stattliche Anzahl kammermusikalischer Werke wurde von der amerikanischen Concert Hall Society auf Langspielplatten aufgenommen. Zu den berühmten Gästen zählte damals insbesondere die Pianistin Clara Haskil. 

 

Seit seinem Bestehen pflegt das Winterthurer Streichquartett neben dem bekannten Repertoire auch die unbekannte und in Vergessenheit geratenen Literatur; davon zeugen viele Ur- und Erstaufführungen. Grosszügiges Mäzenatentum ermöglicht immer wieder Konzertprogramme mit Seltenheitswert, fernab von kommerziellen Interessen. Zu den renommierten Gästen in jüngerer Zeit gehören Interpreten wie Kit Armstrong und Dénes Várjon (Klavier), Ian Bostridge (Tenor), Nicolas Altstaedt (Violoncello) und Albrecht Mayer (Oboe). Das Quartett spielt heute in der Besetzung mit Bogdan Božović (1. Violine), Francesco Sica (2. Violine), Jürg Dähler (Viola) und Cäcilia Chmel (Violoncello).

 

Einladungen in andere Städte der Schweiz, nach Deutschland und in die USA, regelmässige Auftritte bei den SWISS CHAMBER CONCERTS sowie vielbeachtete CD-Einspielungen sind bloss einige Stationen auf dem Weg dieses renommierten Ensembles, welches in der Saison 2020/21 seinen 100. Geburtstag feierte. Zur Feier dieses Jubiläums editierte das Musikkollegium Winterthur eine CD mit Live-Aufnahmen aus den vergangenen 100 Jahren.

 

www.musikkollegium.ch

Zurich Chamber Singers

ZURICH CHAMBER SINGERS
Christian Erny, Dirigent

Sopran: Meret Roth, Domino Schlegel, Simona Moran, Sara-Bigna Janett, Kathi Stahel, Olivia Allemann

Alt: Amy Farnell, Annika Langenbach, Andrea Erny, Désirée Mori, Marike Potts

Altus: David Feldman

Tenor: Jonas Salzer, Florian Glaus, Severin Hosang, Aedán Christie, Maxime Thély

Bass: David Gurtner, Emanuel Signer, Israel Martin Dos Reis, Pascal Zure

 

Tamara Chitadze, Fortepiano

 

Die Kombination aus hochstehender stimmlicher Arbeit, innovativen Programmkonzepten und einem modernen Auftritt macht die Zurich Chamber Singers unter Leitung von Christian Erny zu einem der vielversprechendsten und interessantesten Vokalensembles der jungen Generation. Die vielfältigen Einspielungen des 2015 gegründeten Chores begeistern Presse und Publikum weltweit. Das Vokalmagazin Chorzeit lobt die “herausragende” Klangkultur, welche „ihres Gleichen“ suche. SWR2 konstatiert die “allerhöchste Klasse” der jüngsten CD-Aufnahme, Concerti zählt die Zurich Chamber Singers zu den “aufsteigenden Sternen in der internationalen Chorszene”, das Image HiFi Magazine sieht den Chor bereits in der „Top 10 der europäischen Kammerchöre“.

Im Jahr 2022 debütierten die Zurich Chamber Singers in der Elbphilharmonie Hamburg sowie in der Stiftskirche Stuttgart. In den folgenden Saisons führt die ausgebaute Konzert- und Aufnahmetätigkeit das Ensemble zur Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern wie Roberto González-Monjas, Caroline Shaw und Fabio Biondi und mit Orchestern wie dem Musikkollegium Winterthur, dem Zürcher Kammerorchester, dem Morphing Chamber Orchestra und den CHAARTS mit weiteren Debüts in Sälen wie der Tonhalle Zürich oder dem Künstlerhaus Boswil. Die Zurich Chamber Singers kollaborieren ebenso mit Paul Mealor, Ola Gjeilo oder David Philipp Hefti, welche für das Ensemble Kompositionsaufträge realisieren.

Die Zurich Chamber Singers sind Exklusivkünstler beim Label Berlin Classics. Das aktuellste Album Bruckner Spectrum – ein sorgfältig und intelligent kuratiertes Programm um die lateinischen Motetten Anton Bruckners – wurde im Herbst 2022 angesetzt. Es erhielt, ebenso wie die Vorgänger-Veröffentlichung O nata lux, begeisterte Kritiken der internationalen Fachpresse. Die Zurich Chamber Singers haben im Jahr 2021 ausserdem eine Reihe an digitalen Single- und EP-Veröffentlichungen herausgebracht, darunter das zehnstimmige Stabat mater von Domenico Scarlatti sowie weitere Werke von Benjamin Britten, Jean Binet, Jean Deatwyler und Eugen Meier.

 

www.zurichchambersingers.com

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